1920 – 1935

    Die Altlandsberger Kleinbahn am Rande ihrer Existenz

    1921
    1920 ist der Betrieb bereits auf wenige Zugfahrten am Tag eingeschränkt worden. Am 3. Januar meldet die Altlandsberger Kleinbahn Konkurs an und stellt sofort den Betrieb ein. Ab Februar muss der Zugverkehr mit staatlicher Hilfe wieder aufgenommen werden, da gemäß Konzession die Pflicht zur Durchführung des öffentlichen Verkehrs besteht. Der Betriebsführungsvertrag mit der ADKG wird aufgelöst. Die „Altlandsberger Kleinbahn AG in Liquidation“ führt den Betrieb selbständig weiter.

    1923
    Die Stadt Altlandsberg, der Landkreis, die Regierung und die Provinz sind sich einig: die Kleinbahn muss als unverzichtbar weiterbestehen. Am 25. Januar wird das Konkursverfahren eingestellt. Am 5.Mai beschließt die Generalversammlung der Kleinbahn-AG, das Unternehmen mit Hilfe staatlicher Zuschüsse weiterzuführen.

    1925
    Ab 1925 gelingt es – auch infolge wieder ansteigender Verkehrsleistungen -, den Oberbau zu erneuern und die Betriebsmittel durch den Kauf von Fahrzeugen aus dritter Hand teilweise zu erneuern.

    1930
    Die Siedlung Seeberg wird gegründet. Es entsteht am Kilometer 4,25 der Haltepunkt Seeberg Kolonie. Er wird 1938 in Seeberg Gartenstadt umbenannt.

    1935
    Die Altlandsberger Kleinbahn wird in den Bau des Berliner Autobahnringes einbezogen. Sie befördert vor allem Baustoffe. Die Autobahn überquert jetzt die Bahntrasse nordöstlich von Neuenhagen.

    Öffnungszeiten:

    Samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr
    oder nach Vereinbarung

     

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